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Pangar


Er kam aus dem Norden


Als Kat eintraf, war das Lager bereits völlig zerstört. Der Spähtrupp von Ramsgate hatte Glück, dass sie sich nicht im gleichen Zustand befanden. Eine Überlebende, eine Slayerin im Ruhestand, die in den nördlichen Breiten ein hohes Ansehen genießt, nannte den mysteriösen Behemoth einen Pangar. Sie schwor, dass er sich normalerweise nicht so weit im Süden aufhalten dürfte. Kat konnte dem nur zustimmen.

Selbst ein Grünschnabel hätte der Spur folgen können. Ein breiter, tiefer Graben durchzog die Waldinsel, führte zwischen den Bäumen hindurch und endete in einem offenen Feld. Dann sah sie ihn, wie ein leuchtendes Juwel in der kalten Mittagssonne.

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Das Festmahl des Behemoth


Der Pangar entdeckte eine Ansammlung aus Archonite nur knapp unter der Oberfläche begraben und wühlte sich den Weg zu diesem aetherischen Festmahl frei. Zunächst schien es, als würde er die sich nähernde Kat kaum bemerken. Mit seinem bizarren, oszillierenden Schrei warnte der Behemoth jeden, der töricht genug war, ihn bei seinem Mahl zu unterbrechen. Kat zog ihr Schwert während sie eine felsige Erhebung umkreiste, um den Hauptfluchtweg des Monsters zu flankieren.

Ein bodenerbebendes Stampfen durchfuhr Kats Knochen, als der Schwanz des Pangars mit zermürbender Geschwindigkeit zuschlug. Der klingenartige Panzer verfehlte zwar ihr Gesicht, jedoch wurde sie mit stechendem Eis übersät. Der Kampf begann.

Bekämpfe Eis mit Feuer


Kat hielt wacker stand. Sie schlug zwischen die Panzerplatten des Biestes, wann immer sie die Möglichkeit dazu hatte. Aber der Pangar war schneller als er aussah. Er tanzte auf zwei schweren Beinen und schlug mit Schweif und Klauen zu, obwohl Kat einen Hieb nach dem anderen landete. Sie trennte ein großes Stück vom Schweif des Pangar ab und löste damit einen unheimlichen Schrei aus Wut und Schmerz aus.

Und es war so kalt ...

Ein brutaler Schlag von der Seite drängte sie zurück, aber ihre Rüstung hielt. Heigsketter hatte gute Arbeit geleistet.

Der Pangar kam näher und seine blauen Augen blitzten mit einer eisigen aetherischen Energie, als er ihr Schwert betrachtete. Kat sah, dass der Behemoth wütend war, als er den Aether wie eisiges Glas aus seinem Körper freigab. Aber das Biest war vorsichtig.

Der Pangar tat etwas, was sie zuvor noch nie bei einem anderen Behemoth gesehen hatte. Er legte die Reißzähne an seine Brust, stieß sich eingerollt vom Boden in ihre Richtung ab und rollte geradewegs auf sie zu. Nur ihr Training und ihre Reflexe erlaubten Kat noch rechtzeitig auszuweichen.

“Nun”, murmelte der Slayer, “das erklärt die Furche.” Der Behemoth verschwand im Wald und ließ eine kalte, bittere Luft zurück.

Die Jagd geht weiter


Diese Jagd war noch nicht beendet, aber es war klar: sie braucht Verbündete. Und Kat kannte genau die richtigen Slayer für diesen Job.