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Rezakiri



Tödlicher Ruhm


Es ist lange her, dass ich so hart zu Boden geschlagen wurde. Was in Sankt Avellaines Namen hat mich getroffen? Ich blinzelte ins Morgengrauen, aber das Licht wollte nicht verschwinden. Nicht bis ein schneller Schatten sich in mein Sichtfeld bewegte. Die Farslayer presste ihre Laterne gegen meine Brust. Als ein Strom von Energie in mich floss, sah ich, dass es gar nicht Morgen war.

"Hoch mit dir", sagte sie. "Keine Zeit zum Ausruhen. Du musst den Rezakiri aufhalten, während ich die Anderen wiederbelebe."

Ich sah die Farslayer zu meinen gefallenen Kameraden eilen. Sie waren alle in Blasen aus Licht gehüllt, welche sie mit ihrem Schwert attackierte, bis diese zerbrachen. Ich musste selbst in einer gefangen gewesen sein.

Wieder auf den Beinen hob ich meinen Einschlag-Hammer an und lud ihn mit einem weiteren Magazin, als der Behemoth mit erschreckend grell scheinenden Flügeln in meine Richtung rauschte.

Rezakiri. Nach einer alten Andari Weisheit "das Licht, das brennt". Und wie der Rezakiri brannte.

Farslayers Führung


Die Berichte über eine bizarre Art von Behemoth, der die Grenzlande terrorisierte, waren sporadisch, aber stammten aus verlässlichen Quellen. Der Rezakiri labte sich an seltenem Licht-Aether und konnte Luftschiffe wie Slayer gleichermaßen mit konzentrierten Strahlen soliden Lichts dezimieren - und das trotz der Tatsache, dass die Orrery behauptete, Licht-Aether würde in solchen Höhenlagen nicht natürlich vorkommen. Darum autorisierte der Regent von Ramsgate die Mittel, um diesen mit einem erfahrenem Slayer Team zu stoppen.

Das nächste Problem war, das Ding zu finden. Dafür haben wir uns an eine Farslayer gewandt, eine dieser unerschrockenen Behemoth-Jäger, die dahin gegangen sind, wohin keiner sonst konnte - oder wollte. Ich hatte bereits zuvor mit einer Handvoll Farslayern gearbeitet. Sie waren seltsam, ganz allgemein gesagt, aber die meisten waren begabte Behemoth-Jäger. Das mussten sie auch sein, um zu überleben.

Farslayer - Rezakiri Release

Solides Licht


Unsere erste Begegnung mit dem Behemoth ist nicht nach Plan gelaufen. Der Rezakiri nutzte Aether, wie ich es noch nie zuvor gesehen hatte. In einem Moment schossen Strahlen brennenden Lichts aus seinem kristallenen Schwanz, während im nächsten Moment Tausende kleine, tödliche Energiegeschosse aus seinem Kern austraten und uns umgaben. Nachdem diese uns niederschmetterten, hielten uns die harten Lichtblasen gefangen, hilflos und getrennt.

Als die Farslayer den Rest meines Teams befreite und der Behemoth einen erneuten Schlag seines langen, peitschenartigen Schwanzes vorbereitete, teilte sie kurz mit, welche Taktiken ihr bekannt waren. "Der Schlüssel", begann sie, "ist Bewegung. Bleibt nicht am selben Ort, wenn er aufleuchtet. Wenn ihr dem Licht nicht aus dem Weg geht, wird es den Weg zu euch finden." Sie grinste und nickte. "Und jetzt Bewegung."

Der unheimliche Schrei des Rezakiri schnitt durch die Nacht, eine Nacht, die bald so hell wie die Sonne sein würde. Zusammen stürmten wir dem unnatürlichen Sonnenaufgang entgegen.